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Naja, von „ohne Geld“ wird’s natürlich nciht besser. Letztlich ist es die alte Frage: Ist das Privatfernsehen besser, weil es sich am Publikumsgeschmack orientieren muss? Oder ist das öffentlich-rechtliche besser, weil es unabhängig von Marktzwängen produzieren kann? Letztlich produziert beides Auswüchse, die wünschenswert sind: Populismus hier und Elitismus da.
Deine Ahnungen bzw. die Erfahrungen von Elle werden dadurch aber nicht relativiert. Und man muss auch einfach sagen: Das Kölner Theater ist anerkannt schlecht. Ich traf neulich mal im IC-Bordbistro zufällig einen Schauspieler/Sänger, der bei „Erdbeerfelder für immer“ (http://www.nzz.ch/2004/12/20/zh/page-articleCGZN1.html) am Kölner Schauspielhaus mitgespielt hatte. Er warb vehement für „sein“ Stück, das ich aber schon gesehen hatte – und warnte ausdrücklich vor dem übrigen Programm. In Düsseldorf werden dagegen immer wieder interessante Aufführungen gegeben, ganz zu schweigen von der Oper, die in Köln lieber nicht existent wäre.