Versuchen Sie mal „Geschichte von Nichts“ von Peter Glaser. Im Übrigen hat Maxim Biller nicht unrecht; ich habe bei meinem Debut einige der besagten AutorInnen kennengelernt, und habe sie in ihrer lädscherden (bayerisch für langweilig) Art als idealtypische Vorbilder ihrer Gestalten erlebt. Ich darf Ihnen aber versichern, dass die Klasse des 2. Halbjahres 2003 komplett in den Staub der Buchmesse geschickt wurde, mit drei Ausnahmen: Tamara Bach (deren Bücher eigentlich keine Kinderbücher sind), Rolf Dobelli (den ich nicht besonders schätze) und meine Wenigkeit. Die, wenn ich das hier bemerken darf, übrigens ein Buch vorgelegt hat, das voller Intrigen, Hass, Boshaftigkeit, Lebensgier und von einem blutrünstigem Ende, vergleichbar dem „Marquez von Bolibar“ ist. Nicht alles ist also so öde und belanglos.
Perutz, das musste RoRoRo erfahren, zieht nicht mehr, wie auch Brod, leider.