REPLY:

wie eigenartig, daß sich dieser disput unter meiner bemerkung abspielt.
aber da es nun einmal so ist, hier einige weitere randbemerkungen zum thema schreibwerkstatt und stilkritik:
die these, daß adjektive und adverbien – wer immer in der lage sein sollte, diese auch noch zu unterscheiden – zu tilgen sind als wären sie unkraut, ist ist weitverbreitet und hochmodern. sicherlich spricht auch einiges dafür. in erster linie sind sie jedoch nicht als falsch oder richtig zu bewerten, sondern es läßt sich lediglich darüber diskutieren, da es sich zunächst einmal um neutrale stilmittel handelt. ähnlich wie die wiederholung oder der postmodern fragmentarische stil. alles andere als die diskussion ist unsinn.
(ich bin beinah sicher, daß frau M, deren hiesige bezeichnung mir ungemein treffend scheint, gute argumente ins feld führen würde. wenn sie denn überhaupt interesse daran hätte.)
des weiteren scheint mir fragwürdig zu sein, eine rein stilistische analyse zu betreiben, wo es letztendlich doch immer um stil und inhalt und den bestehenden korrelationen geht. flexibilität wäre mir persönlich jederzeit wesentlich wichtiger, als das beherrschen eines wie auch immer gearteten zeitgemäßen stils.
dies alles ohne direktem zusammenhang zu dem hier bestehenden amüsanten storyblog, als rein literarische anmerkungen, die ich mir definitiv nicht verkneifen konnte. 😉

off topic: könnte GERT nicht möglicherweise eine frau sein?