REPLY:
Nun, Herr Gert, das Talent der Frau Berg wird durchaus bestritten. Zumindest hier. Und ob der abgehackte Modus nun der „Sound der Zeit“ ist, ist mir herzlich wurst. Zum „Sound der Zeit“ gehört vermutlich auch dieses durchdringende Piepsen, welches aus den Telephonen jugendlicher S-Bahnfahrer dringt, ohne dass diese Eigenschaft in meinen Augen als ein Qualitätskriterium gelten könnte. Das ist mir nämlich ganz egal, und wohl auch kaum maßgeblicher Sinn einer literarischen Hervorbringung.
Was Sie über meinen Text denken, können Sie mir gerne mitteilen, dazu ist die Kommentarfunktion da. Wer grundsätzliche Kritik üben möchte, täte jedoch gut daran, über ein paar negative Attribute hinaus, seine Ansicht ein wenig zu belegen. Langweilig? Von mir aus. Aber ein bißchen mehr Butter müssen Sie schon aufs Brot streichen. Und was die „Truppe“ angeht, haben Sie vermutlich ein wenig daneben geschossen. Meine Truppe hat keineswegs Germanistik studiert – ich wage sogar zu behaupten, dass es da gar keine Truppe gibt. Sie schießen da gerade auf die falschen Spatzen.
Die Fähigkeit, gut schreiben zu können, hängt meiner Ansicht nach lediglich mit der Fähigkeit zusammen, gut schreiben zu können. Nichts anderes auf Erden beinflusst meine Wertschätzung lebender wie toter Autoren. Und ob Sie gut schreiben können – das können Sie gerne belegen, wenn Sie nicht aus dem Dunkel schießen, sondern eine URL verlinken, bei der man´s sieht. Oder den Beleg Ihrer stolz herausposaunten Fähigkeiten mangels URL einfach dazuschreiben.