Mein Freund von damals lächelte mich nie so an wie den toten Rehbock…
Was für ein schöner Satz.
Archaische Rituale haben eine besondere Kraft, vor der die meisten von uns heutzutage zurückschrecken. Initiationsriten haben meist alle mit Blut zu tun, und die Kraft von Blut, sein (abstoßend-anziehender) Geruch ist häufig stärker als man(n) selbst. Es gibt auch nicht wenige Momente, wo Sexualität – ganz archaisch – mit Blut verbunden ist.
Ich bin mir aber dennoch nicht sicher, ob die „Kunst“ des Tötens, der Sexualität, des Gebärens gegensätzlich oder nicht doch miteinander verbunden sind. In unserer differenzierten und aufgespaltenen Welt haben wir ja für alles Spezialisten. Vielleicht bleibt nur deshalb die Ironie, der distanzierte Respekt als Ausdruck des Glücks.
Geht man den einen Weg weiter oder den anderen zurück?