Kompliziert wird´s doch erst, wenn besagter Neffe anfängt, nach dem Sinn von Frauenbeauftragten, Frauenparkplätzen, Frauenbuchhandlungen und speziellen Frauentagen in Saunen, Unis und Bibliotheken zu fragen. Und warum er zur Bundeswehr oder zum Ersatzdienst muss, seine Kommilitoninnen aber nicht. Oder noch später, warum der Scheidungsrichter automatisch der Ex die Kinder zuspricht und ihm nur alle zwei Wochen mal ein Blick vergönnt ist, aber der Unterhalt vom Brutto berechnet wird. Und bis in alle Ewigkeit fällig ist.

Mich persönlich macht es schon stutzig, wenn nach dreißig Jahren Frauenförderung immer noch eine Ungleichbehandlung bejammert wird. Da könnte Mann doch glatt auf die Idee kommen, Euch gefällt´s so.