REPLY:
Da finde ich dann die pragmatische Lösung am anheimelnsten.
Allerdings sind, glaube ich, gar keine getrennten Paradiese nötig,
sondern nur die Anwesenheit des Unterhaltungspersonals.
Die gängige Form des christlichen Himmels mit Harfenspielern auf
Wolken mutet allerdings langweilig an. Ein Musik-Fanzine brachte ja
schonmal ein Interview mit Satan, in dem dieser sagte, es gäbe weder
Belohnung noch Bestrafung nach dem Tode, sondern in Wahrheit erfolge
eine freie Wahl nach persönlicher Neigung, und die eher stillen und in sich
gekehrten Seelen kämen in den Himmel, die Action-Leute hingegen in die Hölle,
die man sich als permanentes großes Rockkonzert vorstellen könne, was ja
auch in dem Satz: „Das geht höllisch gut ab hier!“ zum Ausdruck käme.
Satan selbst sei auch kein böser Versucher, sondern ein Heizungsunternehmer,
der z.B. für die Tourismusverbände Islands, Neuseelands und der Azoren Vulkane
und Gysire betreibe.