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Nun, ich wäre, träfe ich mich unter den Linden, zumindest reichlich irritiert. Ob ich ein lässiges „Servus, Modeste!“, herausbrächte, halte ich für eher zweifelhaft: Vermutlich würde ich mein Heil in der Flucht suchen, und auf dem Heimweg die ganze Zeit überlegen, ob der Tee noch gut war, oder ich irgendwann im Laufe der letzten Stunden den Verstand verloren haben könnte. Man muss sich das vermutlich so „Being John Malkovich“-like vorstellen – und der Hauptdarsteller machte in diesem Streifen ja keinen durchweg glücklichen Eindruck. – Goethe will sich ja auch einmal auf einer Brücke begegnet sein, aber was einem Dichterfürsten geziemt, non licet einer simplen Doktorandin.