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Ob die reine Beschäftigung irgendetwas bewegt, wage ich stark zu bezweifeln. Ich würde mich als einen sehr wenig politischen Menschen betrachten, das Verschwinden der politischen Utopien ist eher etwas, was mir auffällt, und worüber ich bisweilen nachdenke. Ob es sich um eine gute, heilsame Ernüchterung handelt, oder der Rückzug aus der Politik Platz schafft für wenig wünschenswerte Phänomene kann ich nicht beurteilen. Man sollte aber diesen Paradigmenwechsel im Nachdenken über den Staat nicht unterschätzen, vielleicht stehen wir erst am Anfang eines Trends.