Irgendwo hat Herr Baudrillard mal diesen schoenen-traurigen Satz geschrieben, dass die Epoche der „harten“ Philosophien vorbei sei. Man sei in das Zeitalter der „weichen“ Philosophien uebergegangen, usw.
Wobei ich weder Nostalgie fuer das eine, noch Utopismus fuer das andere verspuere.
Marx z.B. wird ja immer absichtlich „falsch“ gelesen, wenn es gilt die Welt zu verbessern. Als Antwort auf Proudhon’s ‚Philosophie der Armut‘ hat er damals seinen Trademark Chiasmus eingebracht: ‚Die Armut der Philosophie‘.
Das waren noch Zeiten.
(edit: semantics)