Dem Zauber der sanft geschwungenen, grünen Hügel der Landschaft meiner Kindheit, kann und will ich mich niemals entziehen.
Doch es ist die Landschaft die ich anziehend finde, die vielen guten Erinnerungen an meine Kindheit. Dort leben auf Dauer, wäre mir unerträglich. Ebenso wie in meinem derzeitigen Wohnort, der mittelgrossen Stadt, die eigentlich nur ein grösseres Dorf ist.
Es war nicht das grössere Freizeitangebot oder das kulturelle, warum mir meine Zeit in der Großstadt so wertvoll und wichtig war und ist. Es waren die Menschen, die vielen Fremden unter und bei denen ich mich wohl fühlte und weil die Großstadt mir die Freiheit bot, frei von den Zwängen überschaubarer Gemeinschaften das eigene Leben zu leben.
„Stadtluft macht frei“, hatte ich von einer Schriftstellerin? des 19. Jahrhunderts gelesen und — „Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird“, schrieb Christian Morgenstern. Zusammengenommen beschreibt es am besten, was mich an echten Städten, am liebsten in einem fernen Land, anzieht.
Berlin, das ist jetzt allerdings ein reines Vorurteil, würde ich eher weniger in Betracht ziehen. 😉