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Ja, da haben Sie wohl recht: Die Rollenverteilung zwischen andersgeschlechtlichen Geschwistern ist ja naturgemäß eine andere, da balgt man sich dann nicht um die selbe „gute“ Rolle im Familiengeflecht. Da sich bei zwei Kindern ja normalerweise jedes Elternteil „seinen“ Favoriten aussucht (ich bin, wie es sich für die Erstgeborene gehört, Papas Liebling), ist das innerfamiliär auch gar nicht so wild.
Im Verhältnis zwischen Schwesterchen und mir spielt natürlich ein bißchen die direkte Konfrontation mit einem Frauentypus mit, den ich ansonsten ja selten um mich versammele, und der, so sieht es zumindest aus meiner schlechtgelaunten Außensicht aus, ein weitaus leichteres Leben vor die Füße gelegt bekommt, als dies bei mir der Fall ist. Da hadere ich dann weniger mit Schwesterchen, die ich wirklich von Herzen mag, als mit der Ungerechtigkeit der Welt, die ausgerechnet meine Vorzüge irgendwie nicht würdigen will. Wenn ich wider Erwarten doch jemals Kinder mein eigen nennen sollte, sollen die hübsch und doof sein, da hat man mehr von.