Ja, Herr Moccalover, die langfristige Umstellung stellt natürlich am ehesten das Problem dar. Kurzfristig halte ich wohl auch ein Leben ohne Kuchen aus, aber auf die Dauer…..immerhin, zwei Tage habe ich jetzt durchgehalten, heute gehe ich schwimmen, und vielleicht wird das ja noch was mit dem grünen Rock im Laufe dieses erbärmlich kalten Spätsommers.

Dass Sie, Frau Nele, 60 gr. auch für reichlich wenig halten, beruhigt mich. Ich frage mich ja, ob und wie andere Leute das durchhalten. Haben die zwar Hunger, aber mehr Disziplin, oder essen die generell weniger und vermissen deswegen nichts?

Herr oder Frau Psss, über Weight Watchers habe ich auch schon mal nachgedacht, leider habe ich eine ziemlich tiefsitzende Abneigung gegen Gruppen und Gruppenrituale, und Hausfrauen, die sich gegenseitig beim Wiegen zuschauen, machen mir, glaube ich, Angst. Auf der anderen Seite hören sich die Erfolge ja ganz gut an, vielleicht versuche ich es ohne Weight-Watchers-Gruppe einfach einmal mit diesem Punktesystem. Die Möglichkeit, auch einmal über die Stränge zu schlagen und die angesammelten Punkte dann anderweitig zu kompensieren, hört sich ja ganz reizvoll an.

An zwölf Kilo, Herr Aufpasser, hatte ich eigentlich nicht gedacht, eher so drei oder vier. Aber Sie haben natürlich recht – die Dauerhaftigkeit ist das Problem. Ich esse eben einfach gerne, gerne auch süß, schwer und sahnig, und da fällt es natürlich schwer, umzusteigen.