Wie die Jünglinge durch’s Haus von Elisabeth F.-N. tanzen, das ist in der Tat
eine hoch amüsante Vorstellung. Das hätte ich gerne gesehen.
Spekulationen über Nietzsches Krankheit haben ja immer wieder die Phantasie angeregt.
Ich erinnere nur an den wirklich schönen Roman „Und Nietzsche weinte“ von Irvin D. Yalom, indem
der Autor den Wiener Arzt Josef Breuer und Nietzsche begegnen lässt (vermittelt
durch die fabelhafte Lou Salome) und gewissermaßen eine gegenseitige Gesprächstherapie im Sinne der
aufkommenden Psychoanalyse stattfindet. Damals (1882) bestand Nietzsches Leiden aber ’nur‘ aus Migräneanfällen
und existentieller Einsamkeit.
Der große Nietzsche Hype und die Vereinamungsversuche durch Deutschlanderwecker kam ja erst dann
auf, als des Philosophen Wahnsinn wie eine „grelle und furchtbare Illustration zu den erkenntnistheoretischen
Ausführungen, von denen die Zukunftsphilosophie ausgeht“ (Lou S.) dastand.
Die Kosmiker finde ich auch witzig, aber George-Poesie, Lebensphilosophie und diesen Schuler möchte
ich aber dann doch nicht über einen Kamm scheren.