REPLY:

Die „ehrliche Variante der offenen Hand“ zahlt sich am wenigsten aus, beste Modeste. Und zwar deswegen, weil wir (du, ich, alle um uns herum) so (verkommen?) sind, wie wir sind. Wir leben in einer Warenwelt, wir haben in ihr unsere Erwartungen – und jemand muss schon den Anschein eines angebotenen Kaufvorganges erwecken, damit er überhaupt unsere Wahrnehmungsschwelle überwindet. Und wenn’s nur eine dieser Zeitungen ist, die übrigens so schlecht meist gar nicht sind; soziale Erfahrungen vom unbekannten Rande der Welt gibt’s dort satt, wenn man sich nur auf den Text bezieht. Diese Erfahrungen sind auch keineswegs so, wie wir uns das mit unserem meist dürftigen Vorwissen denken. Dass das Design und die Papierqualität nicht debug- und max-mäßig aufgebrezelt ist, das ist mangels Geld so. Aber das finden wir ja nicht wirklich schlimm – oder?