Eine Zwischenfrage: Hat Stil nicht auch etwas mit Angemessenheit und einem Sinn für Nuancen zu tun? Es stimmt mich ungehalten, wie hier mit einem doch sehr einförmigen stilistischen Repertoire (umschreiben wir es einmal mit „damenhafte Tändelei“) über die unterschiedlichsten Sachverhalte hinweggebrettert (ja, auch Damen brettern) wird, man sich dabei aber über die Unform des jeweils beschriebenen Gegenstandes mokiert. Diese epigonal-ästhetizistische Herablassung läßt die Autorin (zumal in diesem Fall) selbst nicht gerade schön erscheinen.