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Als gravierendes Problem sehe ich die Knappheit des verfügbaren Wohnraums natürlich auch an. Das kann man ja kaum anders beurteilen. Den nächsten Schritt, diese Analyse mit politischen Forderungen zu verbinden, sehe ich gleichwohl kritisch. Ich habe keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen staatliche Markteingriffe, ich würde Maßnahmen der Miethöhenbegrenzung und des Mieterschutzes über das geltende Recht hinaus aber trotzdem aus ganz grundlegenden Erwägungen mit Vorsicht betrachten: Mit Markteingriffen ist es ja immer ein wenig wie mit manchen Medikamten Manchmal braucht man sie. Nutzt man sie zu oft, richtet man mehr Schaden an, als wenn man der Natur ihren Lauf lässt, doch wie auch immer: Ich verstehe nicht viel von diesen Dingen.