„Bonjour tristesse“ hatte doch auch eine große Leserschaft. Nein, nein, Sie verlieren nicht Ihre Leser, sondern finden neue – so wie mich. Mir gefällt Ihr sarkastisch melancholischer Ton, mit dem Sie Ihren Alltag, Ihre Lektüreentdeckungen und visuellen Genüsse beschreiben. Weiter so.

Nur am Rande zu dem „Vollmilch-Beitrag“: Ich hatte bei meinem Kind I. mit dem „Vollmilchen“ mehr Glück – es hat nie gespuckt. Dafür folgte anderthalb Jahre später das häufige Spucken bei Infekten – und das bei Zunahme von fester Nahrung. Da wünscht man sich im nachhinein ein Spuckkind, das einen nur „vollmilcht“.