In der Autobiographie von Reich Ranicki habe ich gerade gelesen, dass er irgendwann in einem Gespräch mit Anna Seghers über das „Das Siebte Kreuz“ plötzlich festgestellt hat, dass die Autoren selbst wirklich oftmals keine Ahnung von Literatur haben bzw. noch weniger von ihren eigenen Werken. Sie haben gar keinen Überblick auf einer Metaebene, was sie Großartiges geschaffen haben. Und genau das bewundert er.