Samstag, 29. August

Kilometer entfernt brummt eine Fähre von Falster nach Møn. Es ist so still, man hört die Bienen summen, ein paar Vögel rascheln im Laub, und ich höre den F. im Sand leise mit ein paar Steinen sprechen. Es muss schön sein, denke ich, wenn die ganze Welt belebt ist, in den Birken eine leichte, neckische Fee flirrt, die Meere bewohnt sind von weinenden Meerjungfrauen mit wogenden, grünen Haaren und unter der Erde Riesen Felsen wälzen, um Schätze zu verstecken. .

Wann das eigentlich aufhört, frage ich mich und versuche mich zu erinnern. Wann die Erde aufhört, zu atmen, wann die Büsche nur noch grün und die Tiere nur noch Fleisch auf Beinen sind, und für einen Moment will ich mich vor den F. werfen und alle Entzauberung der Welt von ihm abhalten mit einem schlanken Stab aus Weide, einem silbernen Glöckchen und einem Spruch, den ich leider nicht weiß.

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3 Gedanken zu „Samstag, 29. August

  1. Spätestens mit Beginn der Schulzeit hört der Zauber definitiv auf. Wenn ich die kleinen Mäuse sehe, die in diesem Tagen stolz ihre Schultüten durch die Stadt tragen, freue ich mich mit Ihnen, aber sie tun mir auch jetzt schon ein bisschen Leid, wenn ich daran denke.

    Genießt bloß die schöne Zeit ohne Schule und denkt darüber nach, ob es nicht doch eine Waldorf-Schule sein wird oder ein Motessori-Konzept!?

  2. Nun ja, bei Ihnen hat es doch eigentlich auch nicht aufgehört.. oder? Es sind ja noch alle da, sie sind nur sehr unaufdringlich und treten auch mal einen Schritt zurück, wenn gerade etwas anderes zu existenziell wird..

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