Tagebloggen (9.10.18)

Wenn Weißmehl wirklich so ungesund ist, wie manche meinen, habe ich ein Problem: Um 7:30 esse ich ein Franzbrötchen am Hamburger Hauptbahnhof. Um 9 esse ich eine Kürbiskernbrezel am Bahnhof Zoo. Um elf esse ich ein paar Besprechungskekse, diese Dänischen Butterplätzen aus der Blechdose. Und als ich um 19.00 Uhr nach Hause fahre, verschlinge ich auf dem Heimweg noch eine Brezel und zuhause einen Burger. Ich traue mich gar nicht, nachzugooglen, was man von diesem Gluten alles bekommen kann, aber ich hoffe, es ist nicht zu hart.

Ansonsten tue ich … ich weiß nicht was. Ich telefoniere, ich notiere, was ich mir so zusammentelefoniert habe. Ich lese viel, ich schreibe noch mehr, ich telefoniere wieder, und dann verlasse ich irgendwann das Büro und fahre heim. Da sitze ich dann also, plaudere noch eine halbe Stunde mit dem F., lege mich neben ihn, als er schlafen soll, kraule ihm den Nacken, und als sein Atem ruhig wird, setze ich mich wieder aufs Sofa.

Ein Gedanke zu „Tagebloggen (9.10.18)

  1. Also ich denke, dass hauptsächlich deswegen gegen Weißmehl gewettert wird, weil es eben in unserer Küche so massiv verwendet wird. Man kann die quasireligiöse Askese ja nicht genug zelebrieren, wenn man auf ein Lebensmittel verzichtet, dass man normalerweise alle paar Monate essen würde, aber Weizen und Weißbrot merkt man halt täglich mehrmals.
    Hmm, ich frag mich, ob in Südostasien so über die Gefahren des Reisessens gesprochen wird…

    Nette Lektüre:
    https://www.fatnutritionist.com/index.php/on-wheat-and-death/

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