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Hai

Na, geben Sie es zu: Sie wollen es doch auch. Schließlich herrscht bei Ihnen diesbezüglich Ebbe. Nicht mal ein bisschen Tuna haben Sie im Haus, so von wegen Delphine. Und ihr Aquarium, das Sie mit 12 von ihrer Patentante bekommen haben, haben Sie nicht mehr, seit Sie 16 geworden sind. Aber wenn Sie sich so umsehen, ganz ehrlich, Ihr Heim ist vielleicht schick, aber leer. Ich weiß, was Ihnen fehlt: Sie haben keinen Hai.

Wir dagegen, der geschätzte Gefährte, unser liebenswürdiges Kind und ich, wir leben in unserer Berliner Wohnung zwar fernab der salzigen Fluten der Meere. Aber ob es an der heute Morgen besuchten Führung durch die Ausstellung „Europa und das Meer“ lag, oder ob der F. schon immer davon träumte, einen eigenen Hai zu halten: Seit heute nachmittag wohnt Markus bei uns, ein ungefähr ein Meter langer Plüschhai, aufgesticktes Maul, weich, aber blutrünstig, und zur Stunde liegt der F. inmitten seiner ungefähr fünfzig Kuscheltiere neben dem riesigen Vieh.

Nur ganz kurz hatte der F. bei Ikea den Elefanten gestreichelt, den Tiger getätschelt und den Hund geschwenkt. Dann hatte er höchstpersönlich (ich bot die Tasche an, aber wurde zurückgewiesen) den Hai zur Kasse geschleppt, und nun gehört er ihm. Der mit den beiden Gutscheinen aus F’s Ikea Adventskalender gekaufte Kuschelhai.

Und ich bin mir sicher, auch Sie sehnen sich gerade nach danach, einmal im Leben etwas so Geliebtes in den Armen zu halten wie der F. heute nacht.

Törtchen

Sie glänzten schokoladenbraun wie lackiert. Sie waren kreisrund, vielleicht vier Zentimeter hoch, bestäubt mit essbarem Glimmer, und obendrauf lag ein kleiner Weihnachtsbaum aus heller Creme. Sie stammten aus der überaus empfehlenswerten Patisserie Jubel, und ich hatte sie am 22. vorbestellt und am 23. abgeholt. In einer hellbraunen Schachtel trug ich sie vorsichtig nach Hause.

Was soll ich lang erzählen: Die Törtchen standen in der Loggia auf einem Hocker. Am selben Tag nachmittags ging Sohn F. in die Loggia, nahm die Schachtel hoch und kam damit in die Küche. Schwenkte die Schachtel, hielt sie hochkant dem geschätzten Gefährten entgegen und fragte laut, was denn in der Schachtel sei.

Also war. Mit überdeutlicher Betonung auf dem Präteritum.

Als ich kam, brach ich fast in Tränen aus. Der geschätzte Gefährte aß das, was noch übrig war. Der F. heulte. Ich rief meine Mutter an und verfluchte die Unfähigkeit meines Sechsjährigen, unbekannte Schachteln einfach dort zu lassen, wo sie sind, und blätterte in Kochbüchern. Man kann ja eine Menge auch noch recht kurzfristig machen. Aber diese Törtchen kann ich nicht mal, wenn ich sehr, sehr, sehr viel Zeit hätte.

Der J. war dann am 24. vormittags im italienischen Supermarkt und kaufte eine Riesenportion Tiramisu, die okay war, aber eben eine Tiramisu und kein Kunstwerk. Und als dann am 24. ein neuer Christbaumständer beschafft (jaja, mal sehen, wo der alte wieder auftaucht), der Baum geschmückt, die Freunde eingetroffen, die Bescherung abgeschlossen und zwei Gänge gegessen waren, löffelte ich entschlossen die Fabriktiramisu aus und nahm mir vor, direkt nach der Jubel-Weihnachtspause das allerschönste Törtchen zu kaufen und vor Ort ganz allein zu verzehren.

Gilbert Grape

Kenne ich, höre ich einem Teenager beim Weihnachtskonzert der Musikschule zu. In den Reihen vor mir wippen kleine und nicht mehr ganz kleine Kinder aufgeregt oder gelangweilt mit den Füßen, und mein Sohn dreht sich ab und zu zu mir um und schaut mir einen kurzen Moment direkt in die Augen. Er hat schon gespielt, langsam fällt die Aufregung von ihm ab.

Kenne ich, denke ich, während der vielleicht Vierzehnjährige angestrengt weiterspielt: Das ist aus „Gilbert Grape“, den ich Anfang der Neunziger gesehen habe, da wohnte ich noch zuhause, und jeden Montag gab es im Kino in der kleinen Stadt einen Film, der als „Der besondere Film“ angekündigt wurde. Das war dann Tarantino. Oder Kaurismäki, Kusturica, irgendwie so.

Von Gilbert Grape weiß noch, dass Juliette Lewis mitspielte, die ich nicht so schön fand wie Winona Ryder, die Audrey Hepburn jener Jahre. Und Johnny Depp, ganz jung mit langen Wimpern, androgyn und hübsch, der scheue Außenseiter spielte, und der ganz junge Leonardo Di Caprio. Ich weiß noch, dass eine dicke Mutter mitspielte, die am Ende in ihrem Haus verbrannte, und dass es darum ging, freundlich zu sein, aber sich selbst nicht dabei zu vergessen, und dass es eine Utopie war, einfach eines Tages aus Liebe mit einem Wagen davonzufahren.

Ich weiß noch, dass ich damals in einen Jungen verliebt war, den ich nie bekam, und mit einem zusammen, der mich langweilte und den sehr schlecht behandelte, aber wochenlang nicht verließ, warum auch immer. Ich weiß, dass ich mir mit meiner Freundin N. wie jeden Montag im Kino eine Schachtel Eiskonfekt teilte, und dass ich in diesem Jahr fast sitzengeblieben wäre, weil ich meinem Widerwillen gegen die Schule endlich nachgeben konnte und an manchen Tagen einfach nicht mehr hinging. Ich weiß noch, wie es war, stattdessen bei meiner Freundin zu übernachten und nachts in ihrem Zimmer im Bett zu liegen, zu zweit auf 90 Zentimetern, und über Dinge zu sprechen, die sehr wichtig gewesen sein müssen, aber ich habe sie alle vergessen.

Ich weiß noch, dass ich mich damals sehr einsam gefühlt habe und sehr unverstanden, dabei stimmte zumindest das mit der Einsamkeit nicht, oder jedenfalls nur so, wie man eben einsam sein kann, wenn man ständig umgeben ist von Leuten. Ich weiß, dass Filme damals wichtig für mich waren und dass ich sehr viel las. Das weiß ich alles, während die kurze Melodie endet, auf diesem Musikschulkonzert an diesem unfassbar grauen Samstag, und als der Junge, der gespielt hat, wieder zu seinem Platz geht, muss ich daran denken, dass ich ewig nichts von Juliette Lewis gehört habe. Dass Johnny Depp der verrückte Hutmacher geworden ist, ein Zerrbild, ein Bajazzo als Howard Hughes. Dass die N. selbst bei Instagram aussieht wie eine unzufriedene Frau mit genug Geld und trotzdem nichts zu Lachen, und dass ich von Glück sagen kann, von unverdientem, unerwarteten Glück, um das ich manchmal zittere, weil nichts auf Erden sicher ist, erst recht nicht: Das.

Immer Abschied

Die reine Wahrheit ist leider, dass er mir jetzt schon fehlt, der kleine Kerl, das tapsige Baby mit den speckigen, kurzen Beinen und dem struppigen Schopf. Das lallende Lachen, das Glucksen, die ausgestreckten Arme und wie er im Dämmerlicht in seinem Bett lag, mit seinen Füßen in der Hand, weich und rund und sehr, sehr warm.

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Seit ein paar Wochen nimmt er auf der Straße nicht mehr meine Hand. Er ist zutraulich, noch, er erzählt seinen ganzen Ärger, seine Freude, mit wem er gespielt und was er gegessen hat, worauf er stolz ist und seinen ganzen, kleinen Kummer, aber er geht nicht mehr direkt neben mir, ein großer Schatten auf der Straße, sondern ein, zwei Schritte neben mir, 30 Zentimeter Kluft. Ein heller Streifen zwischen unseren Schatten, der wachsen wird, zu Metern werden wird, einige Kilometer umspannen, wenn er die Schule wechselt in eine paar Jahren, sich verbreitern wird irgendwann zu Bahnfahrten, Flügen, ein Korridor aus Leere zwischen Berlin und München, Palo Alto, Heidelberg, Paris, ach, was weiß ich schon, aber ich fürchte ihn schon, diesen Andreasgraben, der sich langsam öffnet, während er Tag für Tag wegwächst von mir.

Die stummen Toten

Ich glaube, sie war eine Cousine. Sie war eine Cousine meines Großvaters, sie war das einzige, späte Kind eines Notars und seiner Frau, die lange seine Köchin gewesen war, bis er sie dann kurz vor der Geburt der Tochter geheiratet hatte. Wenn ich nachrechne, war das 1915.

Irgendetwas war mit ihr. Sie „konnte nicht gut sprechen“, wobei ich nicht weiß, ob das in einer Familie, in der alle durcheinander und sehr, sehr viel sprechen, einfach eine stille, nicht besonders wortgewandte Person bezeichnet. Oder ob sie behindert war. Wie auch immer: Sie besuchte eine Mädchenschule und ging mit 15 ab. Mein Großvater erzählte einmal beiläufig, eine Lehrerin – das waren damals Nonnen – hätte sie beschimpft und geschlagen, so dass sie sich vor Beginn des Schuljahrs einmal im Keller versteckte, eingeschlossen wurde, und erst die Polizei fand sie, die wohl wusste, wo man Kinder wiederfand, die weggelaufen waren.

Sie heiratete nie. Sie führte ein paar Jahre zwei ihrer Cousinen den Haushalt, die eine Buchhandlung führten, und dann bekam sie einen Herzinfarkt, mit knapp über 40, lag noch zwei Jahre im Bett, und starb. Ich weiß nichts über sie: Ein weißes, leeres Gesicht mit straff nach hinten gekämmten Haaren und ein bisschen hängenden Wangen.

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Das Entsetzen, das den K. befiel, als er feststellte, dass der kleine K. aus seinem Fotoalbum ein anderer K. war. Weil der kleine K., der nicht er gewesen sein konnte, auf dem Schoß seiner Mutter auf der Taufe eines Vetters saß, der tatsächlich zwei Jahre älter war.

Der erste K. war, das bekam der K. aber erst nach vielen, vielen Jahren heraus, ein paar Wochen nach dieser Taufe an Keuchhusten gestorben. Das muss 1952 gewesen sein. Lange dachte der K., er wäre nach dem Tod des ersten K. gezeugt und dann kurzerhand auch K. genannt worden, damit der Schmerz nachließe und alles würde, wie zuvor. Erst nach dem Tod seiner Mutter bekam er heraus, dass er tatsächlich das Kind einer entfernten Verwandten war, und die Eltern ihn kurzerhand adoptierten, was dann sowohl die leibliche als auch die verwaiste Mutter sehr glücklich machte, und den K. lebenslang mit der Frage zurückließ, ob er eigentlich ein ganz richtiger K. ist oder nur eine Art stabiler Schatten eines kleinen, blonden Jungen, den seine Mutter innig umarmt.

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Dass auf ungezählten Bildern im Fotoalbum der Großeltern des T. in den Vierzigern und Fünfzigern eine junge, dann etwas ältere Frau abgebildet ist, mittelgroß, schlank, lange, dunkle Haare, die keiner kennt und über die keiner etwas weiß, und ca. 1952 ist sie auf einmal weg.

Tagebloggen (17.10.18)

Ich habe noch nie ein Hammerklavier live gesehen, und das ist natürlich der beste Grund, sich eins anzuschauen. Außerdem mag ich den neuen Boulez-Saal. Andreas Staier spielt.

Eigentlich, denke ich und lasse die Blicke schweifen, gibt es kaum etwas Intimeres als Leute beim Musikhören. Die leicht geöffneten, gelösten Unterkiefer. Hände, die sich im Takt der Musik ganz leicht bewegen, unwillkürlich, über dunkelblauen Anzughosenbeinen. Ganz gestreckte Nacken. Diejenigen, die bei Musik ganz schlaff werden, und die, die sich straffen vor Feierlichkeit und Erwartung.

Zu sehen gibt es ansonsten nicht viel. Man wird eines Tages nicht mehr verstehen, warum wir alle uns nicht mehr schmücken. Das ganze Grau und Blau, Sie wissen schon. Und warum dieser sparsame Schmuck. Und warum diese innere wie äußere Fasson, warum nicht ein gleißendes, glühendes Zerfließen, so ein Funkenregen, wenn wir doch könnten, und statt dessen: Nur das. Musik.

 

Tagebloggen (9.10.18)

Wenn Weißmehl wirklich so ungesund ist, wie manche meinen, habe ich ein Problem: Um 7:30 esse ich ein Franzbrötchen am Hamburger Hauptbahnhof. Um 9 esse ich eine Kürbiskernbrezel am Bahnhof Zoo. Um elf esse ich ein paar Besprechungskekse, diese Dänischen Butterplätzen aus der Blechdose. Und als ich um 19.00 Uhr nach Hause fahre, verschlinge ich auf dem Heimweg noch eine Brezel und zuhause einen Burger. Ich traue mich gar nicht, nachzugooglen, was man von diesem Gluten alles bekommen kann, aber ich hoffe, es ist nicht zu hart.

Ansonsten tue ich … ich weiß nicht was. Ich telefoniere, ich notiere, was ich mir so zusammentelefoniert habe. Ich lese viel, ich schreibe noch mehr, ich telefoniere wieder, und dann verlasse ich irgendwann das Büro und fahre heim. Da sitze ich dann also, plaudere noch eine halbe Stunde mit dem F., lege mich neben ihn, als er schlafen soll, kraule ihm den Nacken, und als sein Atem ruhig wird, setze ich mich wieder aufs Sofa.

Tagebloggen (6.10.18)

Wirklich, ich mag den Spreewald. Ich fahre gern mit dem F. unter den sich sacht verfärbenden Blättern hindurch, freue mich über seinen Jubel über die vom Biber angenagten Bäume, esse Gurken mit ihm und fahre sonnensatt mit der Bahn wieder mit ihm nach Hause.

In der Bahn legt der F. den Kopf an meine Schulter und döst ein bisschen ein. Wir lesen ein Buch über Wikinger, das dem F. gehört, und ich erzähle ihm, dass ich gerade ein Buch lese, das „Sechs Koffer“ heisst und von einer Familie handelt, in der alle denken, die anderen hätten den Vater an die Behörden verraten. Das klinge spannend, sagt der F., und dann freut er sich, dass er Gurken gekauft hat und mit zwei Jungen gespielt und eine Dönerbox gegessen hat: Der zweite Döner seines Lebens.

Vom Alex aus fahren wir heim. Der F. sollte eigentlich beim Babysitter bleiben, aber jetzt wird er bei seinem Freund N. schlafen, ich bestelle mir ein Taxi und hechte im letzten Moment in die Komische Oper. Es gibt Korngold. Die Tote Stadt, und ich vergesse wieder, meine Freundin M. nach ihrem Parfum zu fragen, das ich so gern rieche.

Ich mag die Musik. Ich mag den berückenden, spätromantischen Klangteppich, ich mag Sara Jakubiak als Marietta, und auch, wenn der Paul etwas zu stumpf und das Orchester etwas zu laut singt, bin ich fast enttäuscht, als der Vorhang fällt. Ich glaube, ich war zwei Jahre nicht im Theater, aber in die Oper kann ich eigentlich ständig. Und würde es der Welt nicht gut tun, es würde nur noch gesungen? Das Libretto allerdings ist der wüsteste überhaupt denkbare morbide Kitsch und von der größten, psychologischen Unwahrscheinlichkeit dazu.

Als ich heimkomme, liegt der J. auf dem Sofa. Es ist warm und schön, wir schlendern durch die Straßen und sitzen am Ende im Birra in der Prenzlauer Allee, essen Provolone und warmes Brot mit Öl, ich trinke ein Weizen vom Hops and Barley, und wenn man leise ist, auf dem Heimweg, kann man die Erde ruhiger atmen hören, wie sie es immer tut: Im Herbst.

Herbst

Dann aber, als sei etwas über Nacht zerbrochen, wache ich eines Samstags auf und es ist Herbst. Es ist nicht nur ein bisschen kälter für ein paar Tage. Es sind auch nicht die kühleren Nächte. Es ist, als wäre die Erde unter unseren Füßen auf einmal schwerer und die Wolken aus Beton. In den Bäumen sackt nun Tag für Tag der warme Saft des Sommers in den Kapillaren nach unten, und an den Ampeln schauen die Leute aneinander vorbei.

Dein Sommerhaar, mein Lieber, treibt nun auf den schwärzesten Wassern. Deine Haut weht fleckig in Streifen im Wind. Ich aber, ich horte den Sommer aus Beeren und Bienen in Töpfen. Ich stapele Säcke voll Limo und Licht. Ich bin der hellere Himmel, der schimmernde Staub, und ich fliege des Nachts mit den Schwalben.

Im Frühtau

Ach, und damals im Winter: Viertel vor sieben los, der Sitz eiskalt und dann durch die Dunkelheit, vorbei am See, wo das Eis knackte und knisterte, der weiße Atem, und dann die Räder ins Gras werfen und schnell in die letzte Reihe. Im Sommer noch schlaftrunken am See vorbei, das kalte Wasser, wenn noch zehn Minuten Zeit waren, nass in die Kleider, und dann kurz vorm Lehrer durch die offene Tür.

Seit dem Abi nie wieder. Im Studium nie vor zehn aufgetaucht. Im Referendariat, im Beruf: Nie vor halb zehn irgendwo gewesen. Wenn ausnahmsweise einmal frühe Termine anstanden ächzend und stöhnend durch die Republik geschleppt.

2012 dann Sohn F. angeschafft. 2018 Sohn F. eingeschult. Aufgeregte Kinder mit riesigen Ranzen, Brunch mit den Großeltern, zu viele Süßigkeiten, und am Montag dann schlagartig eine Stunde früher los. Eine Stunde. Sechzig Minuten.

Jeden Morgen schlaftrunken ins Bad zu wanken. War nicht heute Sport? Wo bleibt denn der F.? F.! F.!!!! Wo ist deine Hose? Sind das die neuen Socken? Sind die Bleistifte angespitzt? Haferflocken stehen auf dem Tisch. Nein, heute Mischbrot, aber ich habe dir Rosinen eingepackt. Und zwei ganz kleine Salamis. Machst du bitte den Mund auf? Ja, nur ganz schnell nachputzen. Ihr müsst jetzt los! J., dein Schlüssel liegt auf dem Schrank. Ja, jetzt aber schnell. Nein, das schaffe ich nicht, Mama hat Fristen. Papa kommt. Nein, morgen aber. Ja, ich komme auch zum Judo. Ja, ich dich auch. Iss aber nicht nur die Rosinen.

Und dann ist es immer noch erst 7:25 Uhr.