Morgens um neun

Jetzt absteigen, raschelt unter meinen Rädern das Laub. Jetzt das Rad an den Zaun stellen, die Pumps in den Fahrradkorb werfen, fort mit der Strumpfhose und mit nackten Füßen in Berge von Blättern und über das Gras. In der Sonne sitzen: Schwarze Schatten und goldenes Licht.

Heute Abend ein Wein, denke ich mir und schätze die Stunden. Flammkuchen, wollene Socken, Bücher und das tanzende, singende Kind. Meine schnurrende Katze. Jetzt aber steige ich auf und nehme nichts mit durch den Tag als eine einzige runde, warme Kastanie.

 

2 Gedanken zu „Morgens um neun

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